Evangelische Freikirche Chrischona Andelfingen

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Wir glauben, dass Gott existiert

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Verschiedene Beobachtungen im Universum, in der Natur und insbesondere am  Menschen drängen uns den Rückschluss auf einen Schöpfer-Gott der Liebe auf:
All die äusserst komplexen Voraussetzungen, die notwendig sind, damit Leben auf unserem Planeten möglich ist, weisen auf eine dahinter stehende schaffende und erhaltende Intelligenz hin. Die Präzision des Geschehens rund um den Urknall, zum Beispiel, das sich in Bruchteilen von Bruchteilen der ersten Sekunde vollzogen hat, ist dermassen jenseits des menschlichen Vorstellungsvermögens, dass man hier einfach nicht von Zufall sprechen kann. So ist es auch nicht selbstverständlich, dass auf der Erde klimatische Bedingungen herrschen, die lebensfreundlich sind. Sie muss dafür in einer gleichmässigen Laufbahn um die Sonne Kreisen. Gleichzeitig muss sie sich um sich selber drehen. Sie muss eine Anziehungskraft besitzen. Dazu kommen unzählige weitere Faktoren, die sich gleichzeitig erfüllen müssen, damit Leben auf der Erde stattfinden kann. Es wird damit deutlich, dass das Leben von einem Schöpfer so gewollt ist. Diese kreative Intelligenz können wir in der Komplexität des biologischen Lebens vom Atom über die Vielfältigkeit der Moleküle, die Zelle und den Organismus bis hin zum Menschen mit seiner Persönlichkeit und seinem Willen weiterverfolgen. Wie auch immer wir über deren Entstehung denken, also ob wir von einem Jahrmilliarden dauernder Prozess oder einem plötzlichen „ins Dasein rufen“ ausgehen, drängt uns deren Existenz den Schluss auf einen Schöpfer auf.
Insbesondere die Existenz von Schönheit und Ordnung, die uns in der Natur noch und noch begegnet, weist uns darauf hin, dass es sich um einen Schöpfer handelt, der das Gute für seine Schöpfung will.
Wir können also nicht anders als Albert Einstein (1879-1955) zustimmen, der in einem Brief kurz vor seinem Tod schrieb: „Meine wissenschaftlichen Forschungen haben mich jetzt zu jener Erkenntnis gebracht, daß hinter der sichtbaren Welt, in der wir tätig sind, ein großer Orchesterdirigent steht, der alles leitet und Gutes will. Diese Erkenntnis gibt mir ein unglaubliches Gefühl des Glücks.“