Max Huber führt unter dem Namen Talmabau eine Schreinerei, die sich auf den Treppenbau spezialisiert hat. Zudem gelang es ihm in den letzten zwei Jahren, einen Holzhandel aufzuziehen. Die Ursprüngliche Idee der Firma war, mit finanzieller Unterstützung aus der Schweiz Kirchen und soziale Wohnbauten zu erstellen. Nachdem der Geldstrom aus der Schweiz allmälich versiegte, sind sie auf Aufträge aus Rumänien angewiesen. Dabei hat sich der Treppenbau als Nischenprodukt etabliert. Mit seinem achtköpfigen Team baut er Holztreppen aller Art. Primärer sozialer Nutzen dieser Arbeit ist es, gegenwärtig acht Menschen eine Arbeit und damit ein geregeltes Einkommen zu vermitteln. So arbeitete zum Beispiel ein arbeitsloser Familienvater, der lediglich einen einfachen Schreiner-Kurs absolviert hatte, bei verschiedenen Treppen-Konstruktionen mit. In der Zwischenzeit ist er in der Lage, selbständig Treppen zu bauen. Ohne das Engagement von Hubers, wäre er arbeits- und perspektivenlos. Angestrebt wird, dass sich die Firma inklusive einem bescheidenen Lohn für Max selbst zu tragen vermag.
Die Firma Talmabau ist eine GmbH, die sich zu einem Teil in Hubers Besitz befindet. Die drei weiteren Mitinhaber - allesamt Schweizer - erheben keine Gewinnansprüche.
Mit ihrer sensiblen, mütterlichen Art vermag Priska Huber den Menschen, die sie aufsuchen auf verschiedenen Ebenen zu helfen. So begegnet sie materieller Not, indem sie den Hilfesuchenden nach sorgfältiger Abklärung mit Hilfsgütern aus der Schweiz oder auch mit einem Lebensmittelpaket aus einem, dem Projekt nahestehenden Laden weiterhilft. Nicht weniger wichtig ist, dass Priska ihnen zuhört und auf deren oft äusserst missliche seelische Lage eingeht, Trost spendet, guten Rat erteilt und mit ihnen betet. Pro Woche erhält "Mamma Priska" wie sie von vielen liebevoll genannt wird, zwischen fünfzig und achzig Besuche.
Eine grosse Herausforderung ist die willkürliche staatliche Bürokratie, die in Rumänien herrscht und gefordert wird. Ein Beispiel aus der Politik vermittelt da einen Einblick: Am 28. Juni 2010 wurde im Parlament eine Erhöhung der Mehrwertsteuer um 5 % diskutiert. Am 29. Juni wurde der entsprechende Beschluss gefasst und ab dem 1. Juli 2010 hatte der erhöhte Mehrwertsteuersatz bereits seine Gültigkeit. Dabei müssten gemäss der rumänischen Verfassung mindestens sechs Monate zwischen einem Beschluss und dessen Umsetzung liegen. Die grosse Willkür, mit der da gehandelt wird, macht das Leben und insbesondere das Geschäften in Rumänien schwierig. Was heute gilt muss morgen nicht unbedingt mehr gelten.
In Rumänien läuft alles über Beziehungen oder Geld. Gerade die allgegenwärtige Korruption stellt Hubers immer wieder vor schwierige Entscheidungen. Als Christen müssen sie sich verschiedentlich fragen, wie weit sie da mitmachen können.
Die Menge an Leid, dem Hubers begegnen ist eine stete Herausforderung. Sie können selbstverständlich nicht alle Probleme lösen, da diese vielfach auch tiefer liegen. Insbesondere in der Zeit des Kommunismus ist eine Kultur entstanden, die bei den Menschen tiefe seelische und soziale Verletzungen hinterlässt. Um in solchen Fällen nachhaltig helfen zu können wäre eine Lebensschule notwendig, wie Hubers sie nur in Einzelfällen im Rahmen ihrer Projekte anbieten können. Allerdings war jedesmal, wenn materielle Hilfe nötig war, genügend Mittel da, um auch helfen zu können.
Der Verkauf von Hilfsgütern (ca. 10 %) deckt die Löhne der vier rumänischen Mitarbeiterinnen, die in diesem Bereich mitarbeiten und die Administration dieser humanitären Nonprofit-Organisation.
Die finanzielle Herausforderung für Hubers privat stellen insbesondere die Versicherungen in der Schweiz dar. Zu diesem Zweck hat der Evangelische Missionsdienst der Täufergemeinden in der Schweiz ein Lohnkonto für Priska eröffnet, das mit Spendengeldern geäufnet wird.
Als Leiter eines christlichen Hilfswerks stehen Hubers unter besonderer Beobachtung. Dass sie mit ihrem Lebenswandel ein Licht sind, ist deshalb eine permanente, unausgesprochene (Heraus-)Forderung.
Die Eheleute Huber und schlussendlich vorallem deren Klientel in Talmaciu freuen sich sehr, wenn Sie die beschriebenen, vielfältigen Projekte unterstützen. Sie können dies auf drei Arten tun:
Ohne die tägliche, praktische Fürsorge und Führung Gottes, hätten Hubers ihre Arbeit schon längst aufgeben müssen. Neben ihren eigenen Gebeten, sind sie froh, wenn möglichst viele Menschen für sie, ihre Verantwortungsbereiche und auch die Menschen, mit denen sie zu tun haben, beten.
Konkrete Anliegen sind:
Diese können bei der bewährten Sammelstelle in der Schweiz abgegeben werden. Weitere Auskünfte erhalten Sie unter dem folgenden Link: Hilfsgütersammlung!
Post-Konto Nr.:01-54609-6
Referenz-Nr.: 50 00000 00000 10220 10001 13794
lautend auf: Evang. Missionsdienst, Rathausstrasse 39, 8570 Weinfelden; Huber Priska - Unterhalt.
Wenden Sie sich für spezielle Informationen oder Anfragen direkt an:
Herr
Max Huber
c/o Asociatia ACASA
Str. Unirii FN
RO 555700 Talmaciu
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